Aschermittwoch

 

Ein schöner Kreuzweg mit 110 Stufen führt von der Römer-bruchstraße dem Osthang der Bergkuppel zur Pfarrkirche zu Kapfelberg rauf. Die Kreuzweganlage wurde 1904 vom Herrn Pfarrer Josef Lehner errichtet. Das Video zeigt die einzelnen Stationen des Kreuzwegs, lädt uns ein in der Fastenzeit diesen Weg im Gebet, in der Meditation und in der Betrachtung gemeinsam zu gehen.

"Die Eucharistie ist meine Autobahn zum Himmel"

Bildergebnis für bilder von carlo acutis

 

„Wie können wir traurig sein, wenn wir Gott immer bei uns haben?

Im Grunde genommen haben wir noch mehr Glück als die Jünger zur Zeit Jesu, denn wir können Jesus immer per-sönlich begegnen.

Es reicht, in die nächste Kirche zu gehen."

 

Seliger Carlo Acutis

1991 - 2006

 

Darstellung des Herrn - Mariä Lichtmess

            -- Tag des geweihten Lebens --

 

Der Lobgesang des Simeon

 

Nun lässt du, Herr, deinen Knecht, wie du gesagt hast, in Frieden scheiden.

 

Meine Augen haben das Heil gesehen, das du vor allen Völkern bereitet hast.

Vor dem Gottesdienst segnete Herr

Professor Knoll die Kerzen, die für das ganze Kirchenjahr, in den litur-

gischen Feiern benötigt werden.

Die Kinder, die in diesem Jahr das

Sakrament der Erstkommunion em-

pfangen werden, haben ebenfalls ihre Erstkommunionkerzen zur Seg-

nung mitgebracht.

Segnung der Kerzen am Fest der Darstellung des Herrn

Nach dem Gottes-dienst spendete uns der Geistliche den Blasiussegen.

Der Namenstag des heiligen Blasius ist am 

3. Februar. Sankt

Blasius zählt zu den 14 Nothelfern.

 

Bilder von der Ministrantenver-abschiedung am

Sonntag,

17. Januar 2021

 

Erscheinung des Herrn

 

Als Könige in festlichen Gewändern gekleidet, zogen am Dreikönigstag die

MInistranten mit vollem Orgelklang in das Gotteshaus ein. Um den Gottes-

dienst als König Caspar, Melchior und Balthasar mitzugestalten. Am Schluss

der Heiligen Messe überbrachten sie den Segen Gottes für die anwesenden Gläubigen und der ganzen Pfarrei in Gedichtform vor. Sie sprachen auch die 

Bitte aus, dass die Familien der Pfarrgemeinde ein offenes Herz für die Kinder

haben in der Ukraine und weltweit.

Bis zu Mariä Lichtmess, 02. Februar kann man die Sternsingertüten in der Pfarrkirche abholen. Um die Spende auf das Pfarrkonto einzuzahlen oder direkt in die Spendenbox einzulegen. Ein herzliches Vergelt`s Gott allen Spendern.

Sternsingeraktion 2021

 

„Segen bringen, Segen sein.

Kinder halt geben –

In der Ukraine und weltweit!“

 

So lautet das Leitwort der 63. Aktion Dreikönigssingen, das Beispielland ist die Ukraine. Dort wachsen zahlreiche Kinder ohne Vater, Mutter oder beide Eltern-teile auf, weil diese im Ausland arbeiten. Studien zeigen, dass die längere Ab-wesenheit der Eltern den Kindern emotional und sozial schadet. Sie fühlen sich verlassen und vernachlässigt, haben häufig Probleme in der Schule und seh-nen sich nach Menschen, die ihnen Halt geben. Das Kindermissionswerk wid-met sich dieser Aufgabe und versucht diesen Kindern durch zahlreiche Maß-nahmen, Menschen an die Seite zu stellen, die ihnen Geborgenheit schenken.

 

 

Im Pfarrbrief Nr. 11/2020 erfahren sie alles weitere über die Sternsingeraktion der Pfarreiengemeinschaft.

Die Sternsingeraktion 2021 wird bis zum Dienstag, 02. Februar 2021

verlängert, (Darstellung des Herrn, Lichtmess) wegen der Corona-

Pandemie. Damit alle an der großen Spendenaktion der Sternsinger teilnehmen können, um das Ergebnis von 2020 wieder zu erreichen.   

Die Ministranten hoffen, dass sich trotz Corona viele an der Dreikönigsaktion beteiligen. Danke für ihre Spendenbereitschaft.

 

Weihnachtsfest

 

Pfarrei

 

 

Kapfelberg


 

Das wahre Licht, das jeden Menschen erleuchtet, kam in die Welt.

 

ADVENT 2020

 

Zum ersten Advent

 

Es ist eine leere Krippe aufgestellt.

Sie ist umgeben von 26 Kerzen, für jeden Tag bis Heiligabend.

 

Eine leere Krippe: Symbol unserer eigenen Leere - unserer Sehnsucht -                                          unserer Hoffnung.

 

Wir warten.

Worauf warten wir? 

"Das die Corona-Pandemie zu Ende geht."

"Das es mir gesundheitlich besser geht."

"Das die Welt endlich zum Frieden kommt."

Jesus selbst kam in diese Welt.

Er heilte, er richtete auf, er sprach Worte unendlichen Friedens.

Jesus wurde gekreuzigt. "Er kam in die Welt, aber die Welt erkannte ihn nicht.    (Joh 1) Heimgekehrt zum Vater, bleibt er immer da für uns.

Wir warten auf seine Wiederkunft.

Aber in den Sakramenten kommt er schon verborgen zu uns.

Immer wieder.

 

Die leere Krippe. Zeichen unseres Wartens - auf Ihn.                                           

 

 

Kyrie

Kyrie eleison.                   Herr, erbarme dich.

Christe eleison.                Christus, erbarme dich.

Kyrie eleison.                   Herr, erbarme dich.

Die Adventsfenster sollen uns an die vier gleichbleibenden

Gesänge der Heiligen Messe erinnern:

 

Kyrie - Agnus Dei - Sanctus - Gloria

 

Im Kyrie-Gesang richten wir unseren Blick auf Christus, den Kyrios, den Herrn.

Auf ihn warten wir, wenn wir Advent feiern. Auf ihn richten wir alle unsere Hoff-

nungen.

Zum zweiten Advent

Agnus Dei

Lamm Gottes, du nimmst hinweg die Sünde der Welt: erbarme dich unser.

Lamm Gottes, du nimmst hinweg die Sünde der Welt: erbarme dich unser.

Lamm Gottes, du nimmst hinweg die Sünde der Welt: gib uns deinen Frieden.

„Lamm Gottes“ ist ein uralter Christustitel. Sein Ursprung liegt im Alten Testament: „Wie ein Lamm, das man zum Schlachten führt, und wie ein Schaf vor seinen Scherern verstummt, so tat auch er seinen Mund nicht auf“ (Jes 53,7). Im Neuen Testament zeigt sich nach dem Seher Johannes der wiederkommende Herr selbst in der Gestalt eines „Lammes“; „es sah aus wie geschlachtet und hatte sieben Hörner und sieben Augen …“ (Offb 5,6). Und schon sein erstes Kommen war nach Johannes dem Täufer von Anfang geprägt durch die Verheißung, dass durch das Leiden der ganzen Welt Heil und Leben geschenkt werden soll: „Seht, das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt hinwegnimmt!“  (Joh 1,29)

Spätestens im 5. Jahrhundert war diese Verheißung in dreifacher Variation in den Gesang des Gloria aufgenommen worden: „Herr und Gott, Lamm Gottes, Sohn des Vaters, du nimmst hinweg die Sünde der Welt, erbarme dich unser. Du nimmst hinweg die Sünde der Welt, nimm an unser Gebet. Du sitzest zur Rechten des Vaters: erbarme dich unser.“

Dass derselbe Ruf seit dem 6. Jahrhundert auch vor dem Kommunionempfang erklang, hing mit einem Vorgang zusammen, der heute fast in Vergessenheit geraten ist: Ursprünglich nämlich war das Brot der Eucharistie tatsächlich eine einzige große Flade, die auf einer Schüssel, der Patene, bei der Gabenbereitung auf den Altar gestellt wurde, um nach dem Vaterunser und dem Friedensgruß dann in so viele Stücke geteilt zu werden, wie Personen anwesend waren. Das dauerte lange, an Festtagen auch sehr lange, auch wenn dem Priester oder Bischof dabei die anwesenden Diakone und Subdiakone halfen. Um diese lange Zeit des Brotbrechens sozusagen zu „überbrücken“, stimmte spätestens seit dem 8. Jahrhundert ein Kantor einen Gesang an – eben jenes „Agnus Dei, qui tollis peccata mundi“ („Lamm Gottes, der du hinwegnimmst die Sünden der Welt“). Und dieser Ruf wurde so lange wiederholt, wie das „Brotbrechen“ dauerte – immer aufs Neue von der anwesenden Gemeinde mit einem „miserere nobis“ („erbarme dich unser“) beantwortet, beim letzten Mal jedoch, wenn das eine Brot zu den vielen Brotstücken für alle geworden war, mit einem alles überstrahlenden „dona nobis pacem“ („gib uns deinen Frieden“).

Im Mittelalter nahm man sich immer weniger Zeit für die Feier der Eucharistie. Daher stanzte man die Brotstücke in Form kleiner Hostien bereits im Vorfeld zu, wie wird das heute noch praktizieren. Nur die Priesterhostie wird jetzt noch gebrochen, sodass das leicht verloren geht, was den frühen Gläubigen beim unaufhörlichen Brechen oder Teilen des Brotes gewissermaßen in Leib und Seele überging: die Besinnung auf Christus, der sich nicht gescheut hatte, seine Menschwerdung bis zum bitteren Ende durchzustehen, bis zum Tod am Kreuz, um die von der Macht der Sünde überschattete Menschheit von innen heraus zu heilen, mit seinem eigenen Fleisch und Blut. Bevor wir selbst hinzutreten, sollten wir daher auch heute nicht vergessen, einen Augenblick inne zu halten und tief drinnen in uns zu empfinden, was da in wenigen Augenblicken mit uns geschieht – Heilung!

Jede Kommunion ist ein kleiner, immer wiederkehrender Advent. Und im Hintergrund hören wir auch jetzt die Stimme des Täufers in der Wüste: „Seht das Lamm Gottes, das hinwegnimmt die Sünde der Welt.“ Danke, Jesus, für dieses Geschenk. Erbarme dich unser. Gib uns deinen Frieden.

 

Zum dritten Advent

Sanctus

Heilig, heilig, heilig Gott, Herr aller Mächte und Gewalten.

Erfüllt sind Himmel und Erde von deiner Herrlichkeit. Hosanna in der Höhe.

Hochgelobt sei, der da kommt im Namen des Herrn. Hosanna in der Höhe.

Von den vier Gesängen, die wir in dieser Adventszeit betrachten, ist der Sanctus-Gesang mit Sicherheit der älteste. Nicht nur, dass er schon im frühesten christlichen Gottesdienst verwendet wurde – er reicht mit seinen Wurzeln in das Alte Testament zurück. Aus diesem Grund ist er auch in den jüdischen Gottesdienst eingegangen und ist dort bis heute fest verankert im sogenannten Keduscha“-Gebet. Der jüdische Name „Keduscha“ kommt von „Kadosch“, und das heißt nichts anderes als „Heilig“.

Genau so – im dreimaligen Ruf „kadosch – kadosch – kadosch“ – klingt es beim ersten Vorkommen, von dem im 6. Kapitel des Jesaja-Buches erzählt wird. Jesaja befindet sich im Geist im Tempel von Jerusalem, genauer: im Allerheiligsten dieses Tempels, in jenem Raum, in den normalerweise niemand eintreten darf, nur der Hohepriester, und auch der nur einmal im Jahr. In diesem Raum steht die Bundeslade, die Israel in der Wüste mit sich geführt hat, und in der ursprünglich die beiden Tafeln vom Berg Sinai mit den zehn Geboten aufbewahrt wurden, samt weiteren Erinnerungsstücken aus der Wüstenzeit. Jesaja fühlt sich in diesen heiligsten aller Räume versetzt und er sieht eine gewaltige Gestalt, die in ihrer Größe und ihrem Strahlen alle Räume sprengt, nicht zu beschreiben, sondern nur zu erahnen, zu spüren. Und er hört buchstäblich die Engel singen – „Seraphim“ werden sie genannt, was so etwas wie „feurige Wesen“ bedeutet, ursprünglich der Name für ägyptische Gottheiten, hier aber Wesen im Dienste des einen wahren Gottes, der einst Israel aus Ägypten herausgeführt hat. Sie sind es, die einander zurufen: „Kadosch Kadosch Kadosch Adonai Zebaoth“, Heilig Heilig Heilig Herr Zebaoth“, und dann „die Fülle der ganzen Erde ist seine Herrlichkeit“.

Das Wort „Heilig“ bzw. „Kadosch“ bedeutet die radikale Verschiedenheit Gottes von der uns sonst bekannten Welt. Er ist Gott, er allein, keiner sonst. Sein Wesen ist letztlich unergründlich, es ist das Höchste von allem, was überhaupt gedacht werden kann, ja höher als alles, was gedacht werden kann, wie man im Mittelalter sagen wird. Wer das erkannt hat – und Jesaja hat es erkannt –, der wird zu stammeln beginnen vor Erschütterung und vor Staunen, in gewisser Weise auch vor Furcht. Mit allen Wesen, auch mit denen, die man bisher für Götter hielt, kann man nichts anderes tun als unaufhörlich immer nur dieses eine Wort zu rufen „Heilig“ – einmal, zweimal, dreimal – im Grunde ohne Ende.

Der Gesang der Seraphim ist wie eine Litanei, in der zunächst dreimal dieses große Wort erklingt, das die Unfassbarkeit dieses Gottes zum Ausdruck bringt – verbunden mit weiteren Umschreibungen Gottes: „Adonai (Herr)“, „Zebaoth“ (Herr der Heerscharen, er ist voller Macht), „Fülle der ganzen Erde“ (er sprengt nicht nur den Raum des Tempels, sondern auch die Grenzen des Volkes Israels, ist nicht einzuengen auf ein einzelnes Volk, er gehört allen), „Herrlichkeit“ (sein Leuchten ist das, seine Ausstrahlung, seine Wirkung auf uns und alle Menschen).

Ähnlich wie die jüdische Keduscha schwingt sich auch das christliche Sanctus auf zu diesem alles überragenden, alles bestimmenden, alles durchwirkenden Gott. Beide Gebete erfüllen, was in der Vaterunser-Bitte „Geheiligt werde dein Name“ gemeint ist. Durch unsere Stimmen wird dieser Name „geheiligt“, wenn wir singen: „Heilig, heilig, heilig / Herr aller Mächte und Gewalten (wörtlich „Herr Gott Zebaoth“), / erfüllt sind Himmel und Erde von deiner Herrlichkeit.

Jetzt aber kommt, da wir Christen sind, noch etwas hinzu. Der dreimal heilige Gott nämlich ist nicht in seiner fernen Höhe geblieben, sondern wollte uns Menschen nahe kommen – so nahe, wie es nur irgend geht, sogar bis in die Tiefe unseres Todes hinein. In Jesus ist Gott Mensch geworden – „in allem uns gleich außer der Sünde“. Und darum lässt das Sanctus auf den Lobpreis des heiligen Gottes den Ruf des Palmsonntags folgen.. Als nämlich Jesus damals in Jerusalem einzog – kurz vor der Vollendung seines Weges –, da begrüßten ihn die Leute mit den Worten: „Hosanna! Gesegnet sei er, der kommt im Namen des Herrn! Hosanna in der Höhe!“

Das erst ist das volle Sanctus, wenn wir mit den Seraphim und Cherubim Gottes Heiligkeit preisen und zugleich seine Ankunft bei uns besingen, wenn wir also Advent feiern, und Weihnachten, und schon ein wenig Palmsonntag. Denn er zieht ein bei uns – nicht nur einmal im Jahr, sondern immer, wenn wir Eucharistie feiern.

Und was Jesaja erfährt, erfahren auch wir: Wir sind gemeint, wir sind geliebt, und – wir sind gesendet. Und wir sollten bereit sein, und offen, und Ja sagen zu dem, was da in unsere Welt einbricht. Wir sollten antworten wie der Prophet damals: Ja, Herr, hier bin ich, sende mich! Amen.

Zum vierten Advent

Gloria

Ehre sei Gott in der Höhe, und Friede auf Erden den Menschen seiner Gnade.

Wir loben dich, wir preisen dich, wir beten dich an,

wir rühmen dich und danken dir, denn groß ist deine Herrlichkeit:

Herr und Gott, König des Himmels, Gott und Vater, Herrscher über das All,

Herr, eingeborener Sohn, Jesus Christus.

Herr und Gott, Lamm Gottes, Sohn des Vaters,

du nimmst hinweg die Sünde der Welt: erbarme dich unser;

du nimmst hinweg die Sünde der Welt: nimm an unser Gebet;

du sitzest zur rechten des Vaters: erbarme dich unser.

Denn du allein bist der Heilige, du allein der Herr, du allein der Höchste:

Jesus Christus, mit dem Heiligen Geist, zur Ehre des Vaters. Amen.

 

Das Weihnachtsevangelium endet so, wie der festliche Gesang des Gloria bei der Eucharistie beginnt:

„Ehre sei Gott in der Höhe, und Friede auf Erden den Menschen seiner Gnade.“

Ein Gesang von Engeln!

Engel in unterschiedlichsten Gestalten umschweben uns schon in den Wochen vor Weihnachten und an Weihnachten selbst – kleine Kinderengel; freundliche weiß gewandete Gestalten mit Flügeln; musizierende, singende, glitzernde, leuchtende Figuren aus einer anderen Welt, der Welt Gottes.

Ein „großes himmlisches Heer“ sei es gewesen; das ist nicht militärisch gemeint, sondern zaubert vor unsere Augen nur eine unvorstellbar große Zahl von Wesen, die nichts anderes tun als eines – lobpreisen!

Im Gloria der Messe springt dieses Lobpreisen auf uns Menschen über: „Wir loben dich – Wir preisen dich – Wir beten dich an – Wir rühmen dich und danken dir“. Warum? „Denn groß ist deine Herrlichkeit – Herr und Gott – König des Himmels – Gott und Vater – Herrscher des Alls“.

Es ist beeindruckend, wie unsere Welt auch im 21. Jahrhundert noch immer mitgerissen wird von einem Fest – obwohl immer mehr Menschen den dahinter stehenden Glauben nicht mehr zu teilen vermögen. Weihnachten lebt fort auch in einer säkularen Gesellschaft, die offenbar gar nicht satt werden kann an diesem Fest, auch wenn die Unkenntnis über seinen ursprünglichen Sinn wächst. Und das, was offenbar am meisten anzieht, ist der zweite Teil des Engelsgesangs: und Friede auf Erden“,et in terra pax hominibus“.

Wir suchen einander in diesen Tagen. Wir suchen die Nähe zu denjenigen, die wir lieben und die uns lieben. Wir merken zwar schmerzlicher auch den Verlust von Menschen oder den Stachel eines immer noch nicht behobenen Streits oder einer Feindschaft. Aber unsere Friedenssehnsucht brennt auf wie nie – auch im Blick auf die große Weltpolitik, in der Sorge um die zunehmende Spaltung unserer Gesellschaft infolge des Virus, in der Gewissheit, dass nur Versöhnung und Liebe wirklich ‚Fortschritt‘ bedeutet.

„Friede auf Erden!“, hört man allerorten. „Ende mit den gegenseitigen Schuldzuweisungen; Ende mit der Gewalt; Ende der Feindschaft! Endlich Friede! Endlich Versöhnung!“ Endlich gemeinsam an einem Strang – mit klarem Blick auf die Realität, im Mitgefühl für jeden an Corona erkrankten Menschen, in Solidarität mit all denen, die aufgrund der wirtschaftlichen Einbrüche am meisten zu leiden haben, in Geduld und Hoffnung für das neue Jahr. Friede im Nahen Osten. Friede im Bewältigen der fast schon vergessenen Flüchtlingsströme. Friede im Ringen der Kirche um Aufarbeitung ihres Missbrauchsskandals. Friede in unseren Familien. Frieden in unserer Gemeinde. Friede auf Erden.

Doch bevor sie vom Frieden singen, reißen uns die Engel von Betlehem empor „in die Höhe“ – was nicht geographisch gemeint ist, sondern existenziell; dass wir nicht nur in uns hinein starren und in unsere Möglichkeiten, in unseren Alltag, in die Gesichter der Anderen, die wir nicht alle mögen. Denn wie könnte aus uns selbst und mit den Mitteln dieser Welt auch nur „ein bisschen Friede“ entstehen?

Gewiss, da wäre noch manches drin, was unausgeschöpft ist – unser gesunder Menschenverstand ist ebenso wenig zu verachten wie unsere moralische Begabung, die uns hilft, nach unserem Gewissen zu handeln und das Rechte zu tun. Aber letztlich bietet Weihnachten noch eine weitere Quelle des Friedens an. Es bleibt jedem selbst überlassen, ob er sie nützt. Wenn er sie nützt – das ist jedenfalls die Botschaft der Weihnacht, wie sie wirklich ist – dann „beflügelt“ das tatsächlich (wie bei Engelsflügeln) unser Denken und Handeln, unser Arbeiten und Kämpfen, Tag für Tag.

Gott ist es, der in der Höhe für uns da ist und wirkt; Gott in der Höhe, den wir nach den Worten des Gloria „preisen“, „anbeten“, „rühmen“, dem wir „danken“. Es sind nur stammelnde Versuche, ihn zu fassen, wenn wir ihn umschreiben als „Herr“, „König des Himmels“, „Vater“, „Herrscher über das All“ – aber jeder versteht, dass es um etwas geht, was unsere eigenen Möglichkeiten um Unendlichkeiten überragt.

Und wenn dieser „Höchste“ uns sogar nahe kommt in dem, den der zweite Teil des Gloria-Hymnus besingt – unseren Herrn Jesus Christus, das Lamm Gottes, das die Sünden der Welt hinwegnimmt, der Sohn des Vaters … – dann wird uns klar, dass dieser Gott nicht nur „in der Höhe“ auf uns herabschaut und beobachtet, wie wir mit all dem fertig werden. Nein er wendet sich uns zu; er tritt ein in unser Leben; er setzt einen Anfang, der einen großen Namen hat, der gerade an Weihnachten zum Leuchten kommt, wenn wir auf das Kind in der Krippe schauen: Jesus von Nazareth, Sohn Gottes, Erlöser der Welt.

„Ehre sei Gott in der Höhe“ – einem Gott, der hoch genug ist, um für uns da sein zu können; einem Gott, der gut genug ist, uns so sehr entgegenzukommen, wie er das getan hat durch den, der in der Krippe liegt. Weihnachten ist überall – Gott sei Dank!

Erfüllen wir es mit dem Gloria der Engel – mit dem Lobpreis Gottes und der Freude an Jesus – und Weihnachten wird dadurch erst recht zu einer realistischen Chance für einen echten Neuanfangs mitten in „Corona“ – „Friede auf Erden“. Amen.

 

Nacht der Lichter

 

Im Dom Sankt Peter in Regensburg fand am Freitag,

20. November 2020 die Nacht der Lichter statt. Mit einem Livestream wurde die Gebetszeit in die Pfarrgemeinden übertragen, so auch in die Pfarreiengemeinschaft Kelheimwinzer-Kapfelberg.

 

„In der Welt ist´s dunkel, leuchten müssen WIR

-

Ich bei MIR und du bei DIR“

Erntedankfest 2020

Die Landjugendgruppe Kapfelberg gestaltete zum Erntedankfest den Gabenteppich. Die Jugendlichen brachten sich beim Wortgottesdienst

in den Lesungen und Fürbitten ein. Bei der Gabenbereitung trugen sie noch Texte vor, dass man mit den Gaben die uns Gott geschenkt hat verantwortungsvoll damit umgeht.

300 Jahre Mariensäule Kapfelberg

 

1720 - 2020

 

Gottesdienst am Marienplatz mit Segnung der neu renovierten Mariensäule,

anläßlich des 300-jährigen Bestehens. 

Jubiläumsschrift von Herrn Professor Alfons Knoll

300 Jahre Mariensäule Kapfelberg (2).doc[...]
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Erstkommunion 2020

 

Am Sonntag, 06. September 2020 feierten 8 Kommunionkinder der Pfarrei Kapfel-berg die Heilige Erstkommunion. Bei ei-nem feierlichen Gottesdienst spendete Herr Pfarrer Antony Koottummel den Kommunionkindern das Sakrament der Eucharistie.

 

Im neuen Glanz erstrahlt die Kapfelberger

 

Marienfigur auf dem Dorfplatz

Fronleichnam

2020

Die Landjugend gestaltete für das

Fronleichnams-

fest den Blumen-

teppich diesmal in der Pfarrkirche. Ebenso zierte die

Heilige Maria und das Jesuskind, die beiden Figuren, die alle Jahre bei der Prozession mitgetragen werden den Mittelgang.